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Die Technik des Klavierstimmens

Drückt man auf die Tasten eines Klaviers, so schlagen die Hämmerchen meist zwei oder drei Saiten gleichzeitig an, die gleich hoch klingen müssen. Über den ganzen Tonbereich des Klaviers oder Flügels müssen die Saiten ebenfalls so gestimmt werden, dass die Oktaven exakt übereinstimmen und die übrigen Intervalle möglichst rein klingen. Als Hilfsmittel benutzt der Klavierstimmer einen Stimmschlüssel und Stimmkeile aus Holz, Filz oder Gummi. Der Klavierstimmer dämpft mit den Keilen gewisse Saiten ab, damit das Hämmerchen nur genau die Saiten anschlägt, die gerade gestimmt werden müssen oder nach denen eine Saite gestimmt werden muss. Mit dem Stimmschlüssel dreht der Klavierstimmer den Stimmnagel, bis die daran umwickelte Saite auf die genaue Tonhöhe gestimmt ist.

Ein elektronisches Stimmgerät oder eine entsprechende App auf dem Mobiltelefon kann das Gehör eines Klavierstimmers unterstützen. Klaviere werden gleichschwebend bzw. gleichtemperiert gestimmt. Dabei klingen ausser der Oktave die Intervalle nicht ganz rein, jedoch können alle Tonarten gleichwertig nebeneinander gespielt werden. Reine Intervalle können nur bundlose Instrumente wie die Geige oder Blasinstrumente wiedergeben. Die gleichmässig angewendete Stimmung zwingt die Töne gewissermassen in ein Korsett, das ganz reine Akkorde vermissen lässt. Diesen Kompromiss könnte man nur umgehen, indem man eine historische Klavierstimmung vornimmt, die nur ganz bestimmte Tonarten rein klingen lässt, andere aber unspielbar disharmonisch erklingen lassen würde.

Wie häufig sollte man den Klavierstimmer zu sich rufen?

In der Regel einmal pro Jahr, aber das hängt im Detail von mehreren Faktoren ab, die bestimmen, wie lange sich die Stimmung Ihres Klaviers hält:

- Raumtemperaturschwankungen

- der allgemeine Zustand des Klaviers

- die Zeit, wie lange das Klavier nicht mehr gestimmt wurde

- Wie oft und wie laut spielen Sie Klavier und wie gehen Sie mit dem Instrument um?

Vor allem der letzte Punkt wurde mir bewusst, als ich im Jahr 2007 Michel Camilos Flügel während einer Konzertserie im Marians Jazzroom in Bern täglich zwei Mal stimmen musste. Er haute ziemlich stark in die Tasten, und nach jedem Konzert musste der Flügel nachgestimmt werden.

Schliesslich spielt eine wichtige Rolle, ob das Klavier neu in Ihrer Wohnung steht. Da hat das Klavier in der neuen Umgebung zunächst seine Sorgen, sich den Temperaturverhältnissen anzupassen und ist in den ersten paar Jahren schneller verstimmt - also noch nicht so ganz in Stimmung - und auf einen Klavierstimmer angewiesen. Mit der Zeit hält sich die Stimmung dann länger an und Sie können den Klavierstimmer bloss noch einmal im Jahr zu Ihnen rufen.

Zusammengefasst heisst das: Lassen Sie Ihr Klavier oder Ihren Flügel in den ersten beiden Jahren nach dem Einzug in die neue Wohnung halbjährlich und ab dem dritten Jahr jährlich vom Klavierstimmer stimmen. Spielen Sie selten auf dem Klavier, können Sie es zwar länger nicht stimmen lassen, aber es entsteht die Gefahr, dass sich die Tonhöhe der Saiten mehr oder weniger stark verändert und das Klavier sich immer mehr verstimmt. In diesem Fall muss es vom Klavierstimmer mehrmals pro Jahr nachgestimmt werden, wenn Sie bei sich zuhause schöne Musik spielen wollen.

Im Allgemeinen ist es also sinnvoll, das Klavier pro Jahr einmal zu stimmen. Diese Regel wird aber oft nicht eingehalten, was dazu führt, dass die Gesamtstimmung abhängig vom Referenzwert des Kammertons a1=442 Hz nach unten (oder manchmal auch nach oben) abweicht. In der Regel sollte ein Klavierstimmer die Gesamtheit der Saiten während einer Klavierstimmung nicht mehr als um 1 bis 2 Hz verändern, damit sich das Klavier langsam an die neue Stimmung gewöhnen kann. Beim nächsten Klavierstimmen verändert der Klavierstimmer die Stimmung wieder um 1-2 Hz usw., bis sie irgendwann mal dem Kammerton von 442 Hz (Definition in der Schweiz) angeglichen ist. Es ist jedoch auch möglich, ein zu tief klingendes Klavier direkt auf die richtige Tonhöhe zu stimmen. Es braucht dann eine vollständige zusätzliche Nachstimmung, weil das erste Stimmen nicht bei allen Saiten hält.

Seit wann bin ich Klavierstimmer in Bern-Länggasse?

Ich stimme seit meiner Jugendzeit Klaviere und Flügel. Gelernt habe ich es audodidaktisch und in einem Klaierbau-Betrieb in Bern-Bümpliz. In Bern-Länggasse und in der Stadt Bern sowie im Umkreis von 40 km stimme ich seit 1990 Klaviere und Flügel.

Ausführliche Infos übers Klavierstimmen in Bern erhalten Sie auch auf www.klavierstimmen-bern.ch.

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